FMG Mitglieder besuchen das Museum Fridericianum in Laubach
Samstag, 28. Mai 2011 - 10:30 Uhr - 17:30 Uhr

Der Freundeskreis Museum Grünberg hatte zu einem Museumsbesuch nach Laubach ins „Fridericianum“ eingeladen. Vormittags schon traf sich eine Wandergruppe am Waldrand oberhalb der Theo-Koch-Schule, um vom FMG-Vorstandsmitglied Walter Corell nach Laubach geführt zu werden. Er wusste aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als Forstamtsleiter viele Informationen über die Fluren rechts und links des Weges zu vermitteln.

Kurz vor 13 Uhr traf die Gruppe der Wanderer am Restaurant „Zur Hirschfrikadelle“ ein, wo sie schon von denjenigen erwartet wurden, die per Fahrrad oder per PKW den Weg nach Laubach genommen hatten, um am gemeinsamen Mittagessen teilzunehmen. Nach der Mittagspause ging es zum „Fridericianum“ , denn dort warteten die restlichen Teilnehmer, die direkt zum Museum gekommen waren.

Insgesamt 26 Personen erhielten zunächst eine kurze Einführung durch Dr. Kari Kunter in das neue Konzept des „Fridericianum“ , das in den vergangenen vier Jahren nach und nach umgesetzt wurde. Sie erläuterte den Weg vom Heimatmuseum zum neuen Regionalmuseum mit den Schwierigkeiten, Schwerpunkte zu setzen und dabei auch auf die Präsentation manch geliebter Exponate zu verzichten. Sie verwies auf die Gliederung der Ausstellung: im Erdgeschoss der historische Rundgang durch die Laubacher Geschichte, in der ersten Etage alles rund um das Thema „ora et labora (bete und arbeite)“ sowie im Obergeschoss die „Laubacher Leut“, u.a. das Künstlerpaar Felix und Editha Klipstein und die Malerkollegen Barnas und Kufittich.

Der Vorsitzende des FMG, Wolfgang Hofheinz, zeigte sich in seiner kurzen Begrüßungsrede erfreut über die große Anzahl der Besucher und empfahl, sich auch in weiteren Besuchen mit der Ausstellung des „Fridericianums“ zu befassen.

Anschließend machte sich jeder Besucher selbst auf die Erkundung der Ausstellung, dabei standen jederzeit die Mitarbeiter des Museums zu Fragen und Erläuterungen zur Verfügung. Zum Maler Kufittich, über den im Obergeschoss einiges zu sehen und zu lesen ist, konnte ein Mitglied der Besuchergruppe aus Grünberg, Philipp Müller-Hillebrand, einige Anekdoten beisteuern. Sein Vater war mit dem Maler befreundet, so dass er von seinen Kindheitserlebnissen berichten konnte. Beeindruckend waren in der Abteilung „Bete und arbeite“ auch die Einblicke in die Vielfalt der Erwerbsmöglichkeiten im Laubacher Land: Buchbinder, Zigarrenmacher, Leineweber, Köhler, Glasmacher, die Gründungsstätte der Firma Buderus und vieles andere mehr.




Bericht von Claudia Wolf - Mitglied des Vorstands und Schriftführerin

FMG Mitglieder besuchen das Museum Fridericianum in Laubach